Telefonaktion – Last Call

Schon Anfang Dezember 2016 soll das Bundesteilhabegesetz in 2. und 3. Lesung im Bundestag verabschiedet werden. Am 24.11.2016 tagt die Arbeitsgemeinschaft der Großen Koalition zum Thema.

Auch wenn es einige wenige Verbesserungen geben soll, stecken in dem neuen Gesetzentwurf große Gefahren. Besonders skandalös: Menschen mit Behinderung sollen sich künftig ihre Hilfspersonen auch für intimste Bereiche teilen. Außerdem will der Gesetzgeber die Menschen aus Kostengründen lieber im Heim versorgen lassen, als im eigenen Zuhause.

Die 10 größten Mängel haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Daher bitten wir Sie. Rufen Sie jetzt die zuständigen Abgeordneten an und sprechen Sie ihn oder sie bzw. ihre Mitarbeiter auf einen oder alle dieser Mängel an.

Sobald Sie jemanden erreicht haben, dokumentieren Sie das Gesprächsergebnis bitte hier, sodass andere nach ihnen, bei den jeweiligen Abgeordneten noch einmal nachhaken können.

Jetzt kommt es auf uns alle an.

Bitte greifen Sie jetzt zum Telefon!

Mögliche Fragen:

1. Stimmt es, dass die im Teilhabegesetz geplanten Verbesserungen für
Menschen mit Behinderung beim Sparvermögen und bei der
Partnerfreistellung nicht für alle behinderten Menschen gelten sollen?

2. Ist es richtig, dass ich als Partner eines behinderten Menschen, der
einen hohen Pflegebedarf hat und wegen seiner Behinderung nicht mehr
arbeiten gehen kann, weiterhin fast mein gesamtes Vermögen bis auf ca.
600,00 € abgeben muss?

3. Kann es mit dem geplanten Teilhabegesetz passieren, dass Menschen
ihre notwendige Assistenz jetzt mit anderen behinderten Menschen teilen
müssen, also mit irgendwelchen Fremden ihre Freizeit und ihr Leben
verbringen müssen und nicht mehr aussuchen können, wer sie pflegt?

4. Ist es nach dem neuen Gesetz tatsächlich immer noch möglich, dass
behinderte Menschen gezwungen werden, gegen ihren Willen in Heimen zu leben?

Zuständige Abgeordnete

Kerstin Griese, SPD
+49-30-227-72680

Uwe Schummer, CDU
+49-30-227-73484

Kerstin Tack, SPD
+49-30-227-73194

Katja Mast, SPD
+49-30-227-79755 oder
+49-30-227-73755

Prof. Dr. Matthias Zimmer, CDU
+49-30-227-73321

Karl Schiewerling, CDU
+49-30-227-77538

Astrid Freudenstein, CSU
+ 49-30-227-73837

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