Demo am 22. Juni 2026: Mit Behinderung ist zu rechnen
Am 22. Juni 2026 demonstrieren wir von 14 bis 17 Uhr vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin. Während drinnen über das Behindertengleichstellungsgesetz gesprochen wird, zeigen wir draußen: Dieses Gesetz ist nicht unser Gesetz.
Beim BGG geht es im Kern um eine verbindliche Pflicht zur Barrierefreiheit, auch für die Wirtschaft. Der aktuelle Entwurf reicht dafür nicht aus. Barrierefreiheit bleibt freiwillig. Assistenz wird gekürzt. Pflegende Angehörige werden belastet.
Kommt es so, verlieren Menschen mit Behinderungen Teilhabe, Selbstbestimmung und Zukunft.
Wichtigste Infos
Datum: 22. Juni 2026
Uhrzeit: 14 bis 17 Uhr
Ort: vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin
Hashtags: #RechnetMitUns #NichtMeinGesetz
Warum wir demonstrieren
Das Behindertengleichstellungsgesetz soll Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe stärken. Genau daran muss sich jede Reform messen lassen.
Doch der aktuelle Entwurf bleibt hinter dem zurück, was Menschen mit Behinderungen seit Jahren einfordern: Barrierefreiheit darf nicht länger vom guten Willen einzelner Unternehmen abhängen. Sie muss verbindlich werden.
Gleichzeitig geraten Menschen mit Behinderungen und ihre Familien von mehreren Seiten unter Druck:
- Barrierefreiheit bleibt freiwillig.
- Assistenz wird gekürzt.
- Pflegende Angehörige werden belastet.
Deshalb sagen wir klar:
Diese Politik gefährdet Teilhabe, Selbstbestimmung und Zukunft.
Unsere Forderung
Barrierefreiheit muss verbindlich ins BGG. Auch private Anbieter und Unternehmen müssen endlich verpflichtet werden, Barrieren abzubauen.
Menschen mit Behinderungen dürfen nicht weiter auf später vertröstet werden. Teilhabe ist kein Extra. Teilhabe ist ein Menschenrecht.
Kommt zur Demo
Kommt am 22. Juni von 14 bis 17 Uhr vor das Paul-Löbe-Haus in Berlin.
Bringt Schilder mit. Teilt den Aufruf. Kommt mit Freund*innen, Kolleg*innen, Angehörigen und Allies.
Mit Behinderung ist zu rechnen.
#RechnetMitUns #NichtMeinGesetz
